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Trainingslager Lanzarote

Am 31.01. ging es mit der deutschen Triathlonnationalmannschaft ins Trainingslager nach Lanzarote. Hier haben wir in den letzten drei Wochen optmiale Bedingungen für das tägliche Training vorgefunden. Untergebracht waren wir im Club La Santa, ausgestattet mit allem, was das Sportlerherz begehert. Es gab alleine drei 50m Pools. Schwerpunkt im Training war vor allem das Radtraining. Hier konnten wir viele wichtige Grundlagenkilometer sammeln und natürlich auch eine vernünfitge Bräune generieren. 

Nun bin ich wieder in Potsdam angekommen und bereite mich auf den ersten Leistungstest der Saison vor. Achso...meine letzte Abschlussprüfung steht auch noch auf der Agenda;-D

 

Bis dahin

 

Jan

Umzug Potsdam/ Silvesterlauf

Die letzte Zeit war ziemlich turbulent. Ich bin nun endlich nach Potsdam umgezogen, muss allerdings einmal die Woche nach Bochum zur Uni pendeln, um die letzten Kurse zu beenden. 

Das alte Jahr sollte mit dem Silvesterlauf in Potsdam beschlossen werden. Mein Dank gilt hier im Besonderen Philipp Wiewald, mit dem ich über die etwa 7km lange Crossstrecke einen sehr spaßigen fight ausgetragen hatte. Am Ende konnte ich diesen für mich entscheiden.

In Potsdam habe ich mich mittlerweile sehr gut eingelebt. Das Umfeld ist sehr Professionell und die Stadt an sich wirklich schön.  

 

Update

Es gibt einige Neuigkeiten zu verkünden!

Zum neuen Jahr werde ich an den Bundesstützpunkt nach Potsdam umziehen. Paralell schreibe ich gerade meine Bachelorarbeit und werde mein Studium im März abschließen können. 

Mitte Dezember startete ich am Ende einer harten Trainingswoche beim Wittener Weihnachtslauf. Dieser sollte das Kapitel beim PV Triathlon Witten beenden. An dieser Stelle noch einmal DANKE für die tollen Jahre. 

Den Weihnachtslauf über 10,15km konnte ich in 32:19min gewinnen. 

In den nächsten Wochen werde ich nun meinen Umzug nach Potsdam vorbereiten und mich intensiv der Bachelorarbeit widmen. 

 

Eredivise Almere 

Am Sonntag nach den Landesmeisterschaften fuhren mein kleiner Bruder und ich weiter Richtung Almere. Vor dem letzten Rennen der Eredivse führte mein Team aus Rotterdam in der Gesamtwertung. Ein Team-Relay sollte die Entscheidung um die Meisterschaft bringen. Ich startete als erstes und musste zunächst 400m schwimmen. Das Wasser verließ ich an zweiter Position und konnte mich nach solidem Wechsel mit zwei weiteren Athleten absetzen. Leider wolllte niemand auf dem Rad arbeiten, sodass wir schnell auf eine etwa 14 Mann starke Gruppe anwuchsen. Beim Laufen merkte ich den Infekt und die Nebenwirkungen des Antibiotikums sehr deutlich, sodass ich förmlich gegen eine Wand lief. Jeder Schritt war ein Kampf gegen mich selbst. Letztlich übergab ich als dritter auf unseren zweiten Starter.

Am Ende konnten meine Teamkollegen und ich den vierten Platz in der Tageswertung erzielen, der an den Erwartungen deutlich vorbei ging, letztlich aber zum Gesamtsieg der Eredivise reichte!

Es hat wirklich riesigen Spaß gemacht mit diesem Team die Meisterschft zu gewinnen:-D

NRW Meisterschaften Sprint

Meinen Start beim Europacup in Karlsbad musste ich leider aufgrund eines Infektes, der mich gut zwei Wochen aus dem Rennen warf, absagen. Sehr ärgerlich, weil ich zuvor super in Form war und ein gutes Rennen machen wollte. Überlegungen, die Saison sofort zu beenden verwarf ich recht schnell, da ich noch in der niederländischen Eredivise und bei den Landesmeisterschaften an den Start gehen wollte. Trainieren konnte ich nicht, da ich bis zur Mitte der Woche Antibiotika einnehmen musste. In diesem Jahr fanden die NRW Meisterschaften in Vreden statt. ZUsammen mit meinem kleinen Bruder fuhr ich dort am Samstag morgen hin. Ich kam beim Schwimmen ganz gut weg und konnte mich schnell an die Spitze des Feldes setzen und in einem recht entspannten Rhytmus mein Tempo schwimmen. Als erster stieg ich auf die 20km lange Radstrecke und hielt die Führung bis etwa 5km vor der zweiten Wechselzone. Dort schloss ein Athlet zu mir auf. Zusammen wechselten in die Laufschuhe. Durch einen schnellen Wechsel und zügigen ersten Kilometer konnte ich meinen Verfolger bereits deutlich distanzieren, sodass ich das Tempo rausnahm und das Ziel schlussendlich als erster erreichte. 

Europacup Tonsberg

Das zweite Rennen der Skandinavien Tour fand in der ältesten Stadt Norwegens statt. Tonsberg liegt etwa 100km unterhalb von Oslo und war zum ersten mal Austragungsort eines internationalen Triathlonrennens. 

Leider hatte ich mir in der Rennwoche einen kleinen Infekt zugezogen, sodass ich mir am Renntag nicht sicher war, wo ich eigentlich stand. Noch am Freitag wusste ich nicht einmal, ob ich überhaupt starten kann. 

Aufgrund der schlechten Wasserqualität wurde das Rennen zu einem Duathlon umgewandelt, bei dem zunächst 5km gelaufen werden, dann folgen 20km Radfahren und zum Schluss wird noch einmal 2,5km gelaufen. 

Das erste Laufen war auf der schweren und bergigen Strecke sehr hart. Ich fühlte mich nicht richitg fit und wechselte im vorderen Mittelfeld auf das Rad. Dort hatte zunächst niemand meiner Mitstreiter vor, mir in der Führung zu helfen, sodass ich alleine an die Verfolgergruppe herangefahren bin. Dort angekommen wurde weiter sehr hart gefahren, sodass wir schlussendlich die Führungsgruppe stellten. Ich merkte, dass mein Körper nicht bei 100 Prozent war und schwächelte am Ende der Radstrecke etwas und wehcselte im hinteren Teil der ersten Gruppe. Beim zweiten Lauf erkämpfte ich mir einen 20. Platz. Kein wirklich gutes Ergebnis, aufgrund der gegebenen Umstände aber sicherlich akzeptabel. 

Beim nächsten Triathlon greife ich dann wieder an;-D

 

Europacup Malmö

Mit meinem Vater und meinem kleinen Bruder machte ich mich am Donnerstag auf den Weg nach Malmö. Dort sollte am Samstag das erste Europacup Rennen unserer Skandinavien Tour stattfinden. 

Das Rennen wurde in der wirklich sehr schönen schwedischen Stadt Malmö ausgetragen. Das Schwimmen wurde nach einem heftigen Unwetter aus dem Wasser gestartet, da das Ponton zerstört wurde. Der Startschuss erfolgte relativ unerwartet, sodass ich zunächst schlecht wegkam. Anders als sonst behielt ich aber die Ruhe und suchte zwischen dem etwa 75 Mann starken Feld eine Lücke, um nach vorne zu schwimmen. Dies gelang mir bis zur ersten Boje recht ordentljch, sodass ich die weitere Schwimmstrecke gut absolvieren konnte. Um Position 10 verließ ich die Ostsee und fand mich nach einem guten ersten Wechsel in einer kleinen Verfolgergruppe wieder. Wir konnten relativ schnell auf die Spitze aufschließen und es bildete sich im weiteren Rennverlauf eine etwa 20 Mann große Spitzengruppe. Auf der Laufstrecke fühlte ich mich nicht sehr gut, konnte das Rennen im Zielsprint aber auf dem 12. Platz beenden und wichitgen Weltranglistenpunkte sammeln. 

Direkt nach dem Rennen ging es zum nächsten Rennen weiter nach Norwegen.

 

1. Bundesliga Tübingen

Das Finale der Triathlonbundesliga wurde in diesem jJhar wieder in der schönen Stundentenstadt Tübingen ausgetragen. 

Start war um 15:15Uhr, sodass der Tag recht entspannt begann und austreichend Zeit für ein gutes Frühstück war. Nach dem normalen Startprocedere wurden alle Teams nacheinander präsentiert und begaben uns danach an die Startlinie. 

Ich erwischte einen sehr guten Start und konnte mich sofort an die Spitze des Feldes setzten. Als 4. war ich dann an der ersten Boje und konnte diese Position bis zum ersten Wechsel halten.

Resümierend war es das Beste Schwimmen meines Lebens. Nach einem guten ersten Wechsel stieg ich als 3. aufs Rad und fand mich schnell in einer 7 Köpfigen Spitzengruppe wieder. Leider wurden wir auf der 2. Radrunde vom großen Hauptfeld um Sven Riederer und Steffen Justus eingeholt. Bis zum Ende des Radparts passierte folglich nicht mehr viel. Im Mittelfeld der etwa 60 Mann starken Gruppe stieg ich vom Rad. Leider waren die Beine heute nicht so frisch, sodass ich mit der bergigen Strecke durch die Altstadt von Tübingen sehr zu kämpfen hatte. Nach einem beherzten Schlusssprint rettete ich den 27. Rang ins Ziel. 

Nicht das Ergebnis was ich mir ausgerechnet hatte, nach der guten Schwimmleistung aber zu verkraften.

Mit dem Team konnten wir durch einen 8. Platz in der Tageswertung einen möglichen Abstieg verhindern.

Eredivise Rotterdam

Zur Vorbereitung auf das Bundesligarennen in Tübingen startete ich am letzten Sonntag aus dem Training heraus in der Niederländischen Bundesliga. Mit den Jungs vom Team führten wir die Tabelle nach den ersten beiden Rennen an, sodass wir auch heute in der Mannschaftwertung gewinnen wollten. Unaufgewärmt stand ich dann im 20,6 Grad kalten Wasser an der Startlinie und schwamm einfach drauf los. Bereits nach hundert Metern konnte ich das Feld anführen und meinen Rhymtmus schwimmen. Schlussendlich verließ ich das Wasser an Position 2 und konnte als erster auf die Radstrecke gehen. Nach kurzer Zeit schlossen zwei weitere Athleten zu mir auf. Wir arbeiten gut zusammen und konnten etwa 40sec. auf die 2.te Gruppe herausfahren. 

Jorik Van Egdom fuhr allerdings kurz vor dem zweiten Wechsel eine Anttacke und konnte uns um etwa 20sec. distanzieren.

Nach dem 2.ten Wechsel befand ich an Position zwei liegend auf der Laufstrecke und verwaltete diese Position bis ins Ziel.

Resümierend war es ein sehr schönes Rennen mit einem guten Ende für das Team. 

Wir konnten den 2. Platz in der Tageswertung erzielen und unseren Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen. 

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle Peter Dullart und den Sponsoren des Teams!!

 

DM Elite/ U23 Düsseldorf (1. Bundesliga)

Mit großer Erwartungshaltung an mich selbst reiste ich eine Woche nach der EM zu unseren Heimrennen in Düsseldorf an. 

Leider wurde ich nach sehr gutem Schwimmstart an Position 10-15 liegend an der 2ten Boje ziemlich verprügelt und verlor kurz die Orientierung, sodass nahezu das gessmte Feld an mir vorbei oder über mich drüber schwamm. Danach war das Schwimmen für mich gelaufen und ich kletterte im hinteren Mittelfeld aus dem Wasser. Vorne hatten sich 2 Radgruppen mit insgesamt etwa 25-30 Athleten abgesetzt und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. 

Aus der dritten Gruppe heraus begab ich mich mit weiteren ca. 30 Athleten auf die Verfolgung und konnte mit einem soliden Lauf den 35. Rang in der Gesamtwertung, sowie einen nichts desto trotz sehr enttäuschenden 10. Rang in der U23 Wertung erringen. Absolut nicht das, was ich mir vorgestellt habe, aber in diesem Jahr ist im Wettkampf leider noch nie alles zusammengekommen. 

 

U23 Europameisterschaft Burgas

Platz 28 bei der Europameisterschaft in Burgas. Nach einem für mich sehr guten Schwimmen und einer weniger intelligenten Soloflucht auf dem Rad, die leider nicht von Erfolg gekrönt war und einem schlechten Wechsel, sprang beim Laufen nicht mehr heraus. Ich habe aber viele wichitge Erfahrungen und werde weiter an meinen Schwächen arbeiten...

1. Bundesliga Kraichgau

Das erste Bundesligarennen der Saison fand im Rahmen des Ironman 70.3 im Kraichgau statt. Start war erst am Abend, sodass der Tag zunächst von Essen und schlafen geprägt war. Endlich im an der Startlinie angekommen, merkte ich, das irgendetwas nicht in Ordnung war. Mein Körper hatte sich kurz vor dem Start runtergefahren und mein Kreislauf war abgesackt, sodass ich mich sehr müde fühlte. Alles andere als optimal an der Startlinie. 

Womöglich auch deswegen, weil der Start aufgrund der Wettervorhersage kurzfristig um 15min vorverlegt wurde. 

Den Schwimmstart habe ich dann einfach mal komplett verpennt und fand mich am Ende des Feldes wieder. Nach und nach kam der Kreislauf wieder in schung, sodass ich etwa 300m vor dem Wechsel begann, mich langsam etwas nach vorne zu arbeiten. Allerdings stellte sich dies als relativ aussichtslos dar, weil im großen Pulk einfach kein durchkommen war. 

Also musste ich mit zwei weiteren Athleten sehr hart anfahren, um noch eine vernünftige Gruppe zu bekommen. Unserem Anfangstempo konnten einige eingesammtelte Grüppchen und Athleten auch nicht halten, sodass wir mit etwa 6 Leuten relativ schnell zur 2ten Gruppe aufschlossen, die kurz darauf auf die Spitzengruppe aufschloss. Wieder einmal machte sich also ein großes Hauptfeld mit etwa 60 Athleten auf den Weg in die zweite Wechselzone. 

Nach bescheidenen Wechsel, fand ich mich im hinteren Teil der Radgruppe wieder. Die Beine gaben beim Laufen heute leider nicht allzuviel her, nicht zuetzt auch aufgrund anhaltender Waden- und Rückenprobleme, mit denen ich mich seit einigen Wochen herumplage. 

Am Ende lief ich etwas enttäuscht als 31. ins Ziel.

Nun heißt es nochmal ein bisschen trainieren, ehe meine erste internationale Meisterschaft mit der U23 EM in Burgas auf mich wartet.

Europacup Madrid

Am Montag vor dem Rennen habe ich erst erfahren, dass ich kurzfristig auf die Startliste gerutscht bin. Also hieß es, so schnell wie möglich einen Flug und ein Hotel finden, damit ich am Freitag nach Marid fliegen konnte. 

Dann stellten wir notgedrungen den ganzen Trainingspan um und ich versuchte mich, so gut es noch ging, auf den Wettkampf vorzubereiten. 

Mein Ziel war eine Platzierung unter den ersten 20, um einige Punkte für die Rangfolge in der ITU Points List zu sammeln und mich außerdem für die U23 EM zu empfehlen. 

Start des Rennens war in einem kleinen See, der im Zentrumsnahen im Casa de Campo gelegen war. Beim Schwimmen wurde ich direkt nach dem Start ziemlich verprügelt und kam nicht weg, sodass ich dort bereits einiges an Boden verlor. Im weiteren verlauf hatte ich an dem Tag einfach keine guten Arme, sodass ich mit großen Rückstand das Wasser verließ und somit in der dritten Radgruppe saß. Der 40km lange Radkurs, der durch das Zentrum Madrids führte, war technisch sehr anspruchsvoll. Unsere Gruppe verlor auf der Strecke aber leider bis zur zweiten Wechselzone über zwei Minuten auf die Spitze. Beim Laufen hatte ich dann wieder mit starken Rücken- und Wadenproblemen zu kämpfen, sodass am Ende ein enttäuschender 31. Rang heraussprang.

Nun folgt erstmal eine längere Trainingsphase, bevor das erste Bundesligarennen im Kraichgau am 04.06. ansteht.

 

Mundabwischen und weiter...;-D

 

Europacup Melilla

Mein erster Triathlonwettkampf des Jahres war der Europacup im spanischen Melilla. Schon die Anreise war ein echtes Abendteuer...

Ich flog zunächst nach Malaga und stieg dort in eine kleine Propellarmaschine um, die mich auf den Afrikanischen Kontinent brachte. Melilla ist nämlich eine spanische Stadt, gelegen an der Nordafrikanischen Küste. Dort angekommen war es dann aber recht schön und vor allem war. 

Der Wettkampf sollte am Sonntagabend um 18 Uhr starten. Also lagen wir den ganzen Tag im Hotelzimmer rum und warteten auf den Abend. Aber ehe man sich aufgerafft hatte, ging alles ganz schnell und das Rennen wurde um 18 Uhr gestartet. 

Nach dem Schwimmstart kam ich erstaunlich gut weg und konnte ganz vorne ohne größere Probleme mitschwimmen. Nach der ersten Runde war ich dirket hinter dem Führungsboot an ca. 6 Stelle positioniert. Leider blieb ich an der nächsten Boje etwas hängen und verlor etwas meinen Rhythmus. Dadurch verlor ich etwas an Boden, konnte mich aber im vorderen drittel des Feldes halten. Beim ersten Wechsel hatte ich dann große Probleme den Neoprenanzug auszuziehen und verlor 10 wichitge Sekunden, sodass die erste Gruppe leider weg war. Die zweite Radgrupe lief überhaupt nicht, sodass wir in der Folge über zwei Minuten auf die Spitze verloren. 

Beim Laufen versuchte ich dann nocheinmal ein paar Plätze gut zu machen. Leider schlichen sich auch hier Probleme mit dem Rücken und einschlafenden Füßen ein. Alles in allem ein gebrauchter aber lehrreicher Tag, den ich auf dem 21. Platz beendete. 

 

Ein Highlight dieser Reise war sicherlich auch der Abstecher über die Grenze nach Marokko. Kurz vor der Abreise habe ich mich mit zwei weiteren Athlelten aus Großbritannien und Luxenburg dazu entschlosen nach Marokko zu fahren. Es stellte sich heraus, dass dies aber gar nicht so einfach war. Nach vielen Grenzkontrollen und aufdringlichen Leuten, waren wir dann endlich in Marokko und erlebten einen echten Kulturschock. Die Grenzstadt Nador war von Armut geprägt, Ziegen und Esel liefen auf der Straße herum, überall Müll.

Sicherlich eine Erfahrung, die einem immer wieder zum Nachdenken anregt...

Leistungstest Saarbrücken

Wie in jedem Jahr lud die Deutsche Triathlonunion die Besten Junioren und U23 Athleten des Landes zur zentralen Leistungsüberprüfung ein. Diesmal wurde der Wettkampf in Potsdam ausgetragen. In der U23/ Elite Kategorie ging es um die Qualifikation für Welt- und Europacups, sowie die Studenten- Weltmeisterschaft. 

Begonnen wurde morgens mit 800m Schwimmen. Dort konnte ich als 4.ter mit einer neuen Bestzeit von 9:13min anschalgen. Diese gute Ausgangssituation wollte ich dann beim anschließenden 5000m Lauf nutzen, um mich für weitere Aufgaben zu empfehlen. Leider hatte ich an diesem Tag keine guten Beine und lief nach 15:36min ins Ziel.

Diese erste Standortbestimmung machte aber deutlich, an welchen Stellschrauben jetzt noch gearbeitet werden muss, bevor die Saison richtig losgeht. 

 

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!!

Vielen Dank für die tollen Sachen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ultraSPORTS!!

Frohes neues Jahr

Das neue Jahr hat begonnen und es ist Zeit für ein kurzes Update...

 

Das Training in den letzten Wochen lief sehr gut und ich konnte in allen Disziplinen wichtige Kilometer sammeln.

Mitte Dezember habe ich meine Form beim Wittener Weihnachtslauf getestet und konnte diesen mit einer vielversprechenden Zeit auf anspruchvollem Kurs für mich entscheiden. 

Nach einer kurzen Erkältung standen dann Leistungsdiagnostiken in Schwimmen und Laufen an. Mit beiden Diagnostiken bin ich zufrieden und kann zuversichtlich auf die kommende Saison blicken. 

 

Nachdem ich Weihnachten im Kreise der Familie verbracht hatte, fuhren mein Vater, meine Brüder und in die Steiermark (Bad Mitterndorf) in den Urlaub zum Skifahren.

Nach dieser kurzen Erhohlung, machte ich mich mit einigen anderen Athleten auf dem Weg ins erste Trainingslager des Jahres 2016 ins Österreichische Mittersill. Dort konnten wir bei perfekten Bedinungen trainieren, nachdem am 2ten Tag der lang ersehnte Schnee kam. 

Viele Stunden Training in Schwimmen, Radfahren, Laufen und Skilanglauf wurden in den 8 Tagen vor Ort absolviert.

Einziger Wehrmutstropfen war die bescheidene Länge der Liope, die mit gerade mal 1,3 Kilometern aufwarten konnte. So kam es vor, dass man bei langen Trainingseinheiten einen Drehwurm bekam;-D

 

Nun bin ich wieder zu Hause und werde die nächsten Wochen zu Hause trainieren und mich nebenbei ;-D noch aif die erste Bachelorprüfung vorbereiten. 

Endura Alpentraum

Am Freitag den 11.09.15 habe ich mich mit meinem Bruder Philipp und meinem Vater auf den Weg nach Sonthofen zum Start des Endura Alpentraum 2015. 

Uns erwateten knackige 252km mit unglaublichen 6078hm. Der härteste Radmarathon Europas, 6 Pässe, darunter der Stelvio... ich dachte mir auf der Fahrt- worauf habe ich mich da nur eingelassen...

Als wir die Startunterlagen abholten stieg mein Respekt immer weiter an.  

Ehe ich mich versah stand mit meinem Vter morgens um 6 Uhr an der Startlinie mit etwa 800 anderen Verrückten. Alle Zeichen standen auf Grün, das Wetter zeigte sich zum Abschluss des Sommers nochmals von seiner schönen Seite.

Pünktlich um 6:30 Uhr wurde das Rennen, welches in Sulden enden sollte, gestartet.

Die ersten 15km waren flach, wir fuhren in großen Gruppen in den ersten Berg hinein und alles war ok, ich fühlte mich ganz gut. 

Von einem befreundeten Radfahrer, der viele dieser Rennen bestritten hatte, habe ich mit auf den weg bekommen, dass ich von Anfang an so viel wie nur irgend möglich essen soll. Also fing ich im morgengrauen an, Riegel in mich hineinzuzwängen. Nach spätestens 1h war mir kotzübel. an diesem Zustand sollte mich gewöhnen müssen, denn er hielt über die komplette Distanz an.

Den ersten Pass bin ich relativ locker im vorderen Mittelfeld hinaufgefahren und auch bis zum zweiten in der 2.ten Gruppe mitgerollt. 

Die berüchtigte Pillerhöhe wartete nach etwa 100 Rennkilometern mit giftigen und steilen Anstiegen. Dort konnte ich mich an die Spitze der 2ten Gruppe setzten und befand mich zu diesem Zeitpunkt unter den ersten 60 Fahrern.

In der Abfahrt hatte ich dann großes Pech. Ein Rennfahrer streifte meinen Ellenbogen bei ca. 60km/h, sodass ich und ein weiterer Mitstreiter zu Fall kamen. Glücklicherweise hatte ich nur einige wenige Abschürfungen und eine schmerzende Hand davongetragen. Mein Rad hat leider etwas mehr gelitten. Der Schlauchreifen war heruntergesprungen, der Lenker und Schalthebel verbogen.

Nach geschlagenen 20min hielt der erste Fahrer an um mit Werkzeug zu helfen, sodass ich dass nötigste reparieren konnte.

Leider musste ich die nächsten 30km dann alleine Richtung Nauders am Reschensee entang bei starkem Gegenwind fahren und verlor weitere wichtige Zeit. In Nauders konnte ich dann mein Laufrad dank eines netten Mitstreiters wechseln und das Rennen fortsetzen.

Nach etwa 200km Kilometer stand dann der längste Anstieg des langen Tages an, der Passo delo Stelvio, den wir vom Umbrailpass aus hochfuhren. Das musste ich dann auch das erste mal in diesem Rennen echt beißen. Oben auf knapp 3000m zeigte das Thermometer -2 Grad an...brrrr.

Nach einer kurzen Abfahrt folgte der letzte 10km lange Anstieg hoch ins Ziel nach Sulden.

Das Ziel erreichte ich nach 11:35h.

Damit bin ich unter den gegebenen Umständen zufrieden...

Resümierend eine tolle Erfahrung, die ich erstaunlich gut Überstanden habe.
 

Europacup Egirdir

 

20. Aug 2015

Die Reise in die 180km oberhalb von Antalya gelegene Stadt Egirdir begann am Freitag morgen, den 14.08 und sollte mein letztes Rennen dieser kurzen Saison sein. Nach einer sehr langen und anstrengenden Anreise, einem lockeren Lauf durch die Türkische Stadt, gelegen am gleichnamigen See, bezog ich mit einem Kumpel aus dem Bundesliga Team das typisch Türkische Hotelzimmer.

Der Samstag lief nach dem üblichen Procedere vor einem Start ab und endete nach dem Briefing und der Pasta Party. Am nächsten Morgen, begab ich mich nach dem Frühstück zum Check-In und machte mich warm. Die Temperaturen waren bereits weit über die 30 Grad Marke hinausgeklettert, sodass alle froh waren um 14:00 Uhr endlich ins kühle Nass springen zu können. Nach der ersten von 2 zu absolvierenden Runden fand ich mich unter den ersten 10 Athleten ein, leider bekam ich an einer Boje ein paar Schläge ab, sodass ich kurzzeitig die Orientierung verlor und in den Seilen der Bike feststeckte. Nachdem ich mich befreien konnte, klaffte ein etwa 20m großes Loch zum nächsten Athleten vor mir, welches ich bis zum Ende des Schwimmens nicht verkleinern konnte. Ich verlor sogar noch weitere Wertvolle Sekunden.

Auf dem Rad fand ich mich dann in der 2. Radgruppe wieder, die lediglich aus 5 Athleten bestand, von denen 2 nicht arbeiteten und im späteren Rennverlauf nicht mehr mithalten konnten. Als hieß es zu dritt hinter der etwas 17 köpfigen Führungsgruppe herzufahren. Wir verloren bis zum 2. Wechsel etwa eine Minute.

Als es dann auf die Laufstrecke ging, war ich schon sehr angeschlagen und konnte meine Leistung nicht abrufen, hatte mit Seitenstechen und Krämpfen zu kämpfen.

Am Ende sprang ein 15. Platz in meinem 2. Wettkampf über die Olympische Distanz heraus. Meine Saison werde ich nun beenden und nächstes Jahr wieder angreifen :-D

1. Bundesliga Tübingen

 

10. Aug 2015

Tübingen sollte der letzte Wettkampf der laufenden Saison in der Triathlon Bundesliga sein. Am Samstag den 01.08 machten wir uns auf den Weg nach Tübingen. Dort angekommen, besichtigten wir die Strecken in einer wunderschönen Stadt.

Ehe man sich versah, standen wir schon an der Startlinie und das Rennen begann. Im Wasser fühlte ich mich nicht so gut, konnte aber als ca. 25 aus dem Neckar steigen, direkt hinter Sven Riederer. Aufgrund eines sehr schlechten Wechsels fand ich mich zunächst jedoch in der 2. Radgruppe wieder, die dann aber auf die erste Aufschloss. Nach einem sehr nervösen Radfahren mit ca. 45 Athleten in der ersten Gruppe, folgte ein 5km Lauf durch die bergige Altstadt von Tübingen. Als 24. insgesamt und 4. Deutscher kam ich Schlussendlich zufrieden ins Ziel. Resümierend war es ein gutes Rennen, mit dem ich zufrieden sein kann.

Premium Europacup Holten

 

Nach dem Rennen in Düsseldorf hatte mich leider ein Infekt erwischt, sodass ich die ganze Woche flach lag und nicht trainieren konnte, bei dem Wetter, echt blöd. Trotzdem entschied ich mich für den Start beim Europacup in Holten. Aufgrund der äußeren Bedingungen mit Temperaturen von bis zu 38 Grad wurde der Triathlon abgesagt, nicht aber die Elite und Junioren Rennen, deren Startzeiten nach hinten verschoben wurden. Zudem wurden die Rennen der Elite Damen und Herren als Sprint ausgetragen, anstatt wie ursprünglich geplant als Olympiche Distanz. 

Mein Start erfolgte um 18:30 Uhr an einem Baggersee. Von Anfang an war ich sehr kraftlos, konnte den Zug nach vorne nicht halten, hatte aber dieses mal auch wenig Gegnerkontakt im Wasser, was das schwimmen vereinfachte. Ich kämpfte mich irgendwie durch und kam erstaunlicherweise recht gut aus aus dem Wasser und saß schnell in der ersten Radgruppe, wo von Anfang an Tempo gemacht wurde. Nach einem Sturz kurz vor Ende des Rennens wurde es nochmal richtig hart, da ich mit einigen anderen Athleten wieder an die Gruppe heranfahren musste. 

Beim abschließenden Lauf merkte man die Hitze schon deutlich, erschwerend hinzu kam, dass ich schon nach dem Radfahren am Limit war, dementsprechend ging es mir beim laufen echt mies. Scheinbar steckte mir der Infekt noch im Körper.

Ins Ziel kam ich dann auf dem 33. Platz. 

Jetzt heißt es abhaken, der nächste Wettkampf steht Anfang August an. Nun muss ich mich etwas mehr auf die Uni konzentrieren, da die Klausursphase ansteht.

DM und 1. Bundesliga Düsseldorf

8. Jul 2015

Nun war es soweit, mein Saisonhöhepunkt stand mit der DM in Düsseldorf an. In meinem ersten U23 Jahr hatte ich mir im Vorfeld eine Platzierung unter den ersten fünf im Feld der U23 Starter ausgerechnet. In der Bundesliga wollten wir mit dem Team den Aufwärtstrend aus dem Kraichgau in Düsseldorf fortsetzen und waren dementsprechend motiviert.

Um 12:30 Uhr erfolgte der Start mit knapp 100 Athleten aus der ganzen Welt, auch in Düsseldorf gespickt, mit den Besten der Welt. Durch meine mittlere Startposition musste ich auf den ersten 150m viel einstecken und war größtenteils damit beschäftigt, mich freizuschwimmen, was mir allerdings während der gesamten 750m nicht gelingen sollte. Ich musste an jeder Boje, aber auch während der gesamten Schwimmstrecke viele Schläge und Tritte einstecken, konnte meinen Rhythmus nicht finden. Nach einem langen Weg in die Wechselzone fand ich mich zunächst in der dritten Radgruppe mit 5 weiteren Athleten wieder, später fuhren wir auf die erste auf und kamen mit ca. 70 Athleten zum zweiten Wechsel. Aufgrund eines Sturzes kurz vor der Wechselzone, in den ich zwar nicht direkt verwickelt war, aber wertvolle Zeit verlor, ging ich als ca. 60 auf die Laufstrecke und lief schlussendlich als 34. in der Bundesligawertung und 11. in der U23 Wertung ins Ziel. Ärgerlicherweise fehlten bis Platz 6 nur 5 sec. und der verpatzte Wechsel kostete zu viel Zeit.  Mit dem Team, dass bis auf einen norwegischen Starter nur aus Wittener Eigengewächsen bestand konnten wir nicht über einen 14. Platz in der Tageswertung hinauskommen, was für unser Team eine weitere Enttäuschung dargestellt hat.

Jetzt heißt es nach vorne schauen, denn nächste Woche steht schon der nächste Wettkampf beim Europacup in Holten an. 

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